Tinnitus-Behandlung
Die Behandlung von neu aufgetretenen Ohrgeräuschen (akutem Tinnitus) nach entsprechender hno-ärztlicher Untersuchung (Tinnitusdiagnostik) und Beratung des Patienten besteht häufig in der Gabe von durchblutungsfördernden Medikamenten. Diese Behandlung kann mit Tabletten, aber auch mit ambulant oder stationär durchzuführenden Infusionen erfolgen. Liegen Begleiterkrankungen vor, welche die Ohrgeräusche begünstigen, sind diese ebenfalls zu behandeln.

Bei einigen Patienten bestehen Ohrgeräusche über Monate (chronischer Tinnitus). Oft stellen sich auch Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Geräuschüberempfindlichkeit, Nervosität, eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, depressive Stimmungen oder Erschöpfungszustände ein. Wenn medikamentöse oder auch alternative Behandlungsversuche keinen Erfolg gebracht haben, steht mit der Tinnitus-Retraining-Therapie ein wirksames Konzept zur Behandlung der Beschwerden zur Verfügung:
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Ohrgeräusche erst auf Grund einer gestörten Verarbeitung akustischer Signale im Gehirn ihren eigentlichen Krankheitswert erhalten. Diese Erkenntnisse haben zur Entwicklung der Tinnitus-Retraining-Therapie geführt. Sie beinhaltet die Aufklärung und Beratung des Patienten, die Versorgung mit einem Rauschgerät, die Wiederherstellung einer normalen Geräuschverarbeitung, die Behandlung seelischer Störungen sowie die Minderung tinnitusbedingter Stressreaktionen. Diese Therapieform hat sich an den führenden in- und ausländischen Tinnituszentren durchgesetzt.

Wenn sie wissen möchten, ob diese ambulante Tinnitus-Retraining-Therapie für Sie geeignet ist, sprechen Sie uns bitte darauf an.

Weitere sorgfältig aufgearbeitete Informationen zum Thema Tinnitus, aber auch zu Hörsturz und Morbus Meniere sowie dem Hörsinn finden Sie auf den Seiten der Tinnitus-Liga unter www.tinnitus-liga.de.